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Eigene Naturkosmetik anrühren

Schaut man sich die Plastikberge in unserer Umwelt, in unseren Weltmeeren an, ist immer wieder die Rede davon, dass es am Verpackungswahnsinn in unserer Gesellschaft liegt: Doch was ist, wenn Kunststoff schon längst in Produkten des täglichen Bedarfs versteckt ist?

Alles ist doppelt und dreifach verpackt und versiegelt, damit auch ja keine unschöne Delle an unser Gemüse kommt. Schließlich verkaufen sich Makel und Schönheitsfehler nicht gut. Besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern führt diese Einwegverpackung aus infrastrukturtechnischen Gründen geradezu zu einer Vermüllung umliegender Gewässer. Dass Plastik aber nicht nur eine Frage der Verpackung ist, sondern längst auch im Inhalt vieler Produkte angekommen ist, ist dabei nicht immer so präsent.

Mikroplastik und Co. in Kosmetika

Beschäftigt man sich aber genauer mit den sogenannten INCIs (Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe), also den Inhaltsstoffen von Kosmetika, so liest man gerade in konventioneller Kosmetik immer wieder von Akrylaten (Kunststoffen), PEGS oder Silikonen. Der Laie weiß natürlich nicht, was sich hinter diesen Fachbegriffen versteckt und benutzt bekannte Marken weiterhin, weil er diese schon seit seiner Kindheit kennt und die Uroma das auch schon verwendet hat und so weiter. Traditionsmarken haben sich das Vertrauen ihrer Kunden über Jahrzehnte hart erarbeitet, weswegen es umso schwieriger ist, Konsumenten davon zu überzeugen, dass die Inhaltsstoffe nicht einmal ansatzweise so qualitativ hochwertig und gut für Gesundheit und Umwelt sind, wie angepriesen. 

Die grüne Lüge

Viele konventionelle Kosmetikmarken haben den nun schon länger andauernden Naturkosmetik-Trend aber beobachtet und versuchen ihre Produkte mittels Greenwashing vom Negativimage reinzuwaschen. Schick klingende Marketingslogans wie „aus Rohstoffen 100 Prozent natürlichen Ursprungs“ oder „frei von PEGs“ auf grüner Verpackung sollen einen natürlichen und nachhaltigen Eindruck vermitteln.

Dass die Realität aber ganz anders aussieht wissen die Wenigsten: Welcher Inhaltsstoff wurde beispielsweise stattdessen verwendet? Wie verträglich ist er für meine Hautgesundheit bzw. die Umwelt? Und was genau meint der Ausdruck „natürlicher Ursprung“?

Blickt man also hinter die Fassade falscher Werbeversprechen verschiedener Kosmetikriesen, versteht auch irgendwann der Laie, dass längst nicht alles so ist, wie es scheint.

Auswirkungen von Mikroplastik auf Umwelt und Gesundheit

Bei einem angeblich so grünen Image, ist es doch sehr verwunderlich, dass sich auf der Inhaltsliste vieler Produkte Akrylate und Co. verstecken. Warum Kunststoffe und damit Mikroplastik überhaupt noch in Kosmetika verwendet werden, ist sowohl aus gesundheitlicher als auch aus umweltlicher Hinsicht verwerflich. Dass diese Stoffe nicht aus unseren Kläranlagen herausgefiltert werden können und damit zwangsläufig in unserem Grundwasser landen, sollte durch einschlägige Berichte der Medien mittlerweile durchgesickert sein.

Der Appell gilt damit sowohl den mündigen Verbrauchern, die mit ihrem Konsum die Industrie und den Markt von morgen beeinflussen als auch der Politik, die durch strengere Richtlinien nicht nur Einwegplastik verbannen, sondern auch schädliche Inhaltsstoffe in Kosmetika verbieten sollte.

Eigene Naturkosmetik

Wer sich 100 Prozent sicher sein will, woraus seine Kosmetik besteht und entscheiden will, in welche Verpackung sie wandert, für den eignet sich mein diY-Konzept. In den Naturkosmetik-Workshops zeige ich den Teilnehmern, wie sie mittels weniger, aber nachhaltiger Rohstoffe, ihre eigene haut- und umweltschonende Naturkosmetik anrühren können. Alle kosmetischen Rohstoffe wie Carnaubawachs oder Sheabutter haben Bioqualität und lassen sich bei Miss Planty unverpackt und zu den benötigten Mengen kaufen. Es gibt also keine vorgefertigte Verpackungsgröße, um eine Ressourceneinsparung im Sinne der Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Der Umwelt zuliebe setzte ich auch bei der Verpackung auf Glasbehältnisse in die die frisch angefertigten Produkte wandern. So hat man weder außerhalb noch innerhalb des Produktes Plastik und kann sich bezüglich der Inhaltsstoffe ganz sicher sein, dass man seinem Körper etwas Gutes tut.

Wer jetzt Lust gekriegt hat, seine eigenen Kosmetikartikel anzurühren, kann sich freitags in der Zeit von 17 bis 20 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr zu den offenen Workshops von Miss Planty anmelden. Es findet ein monatlich wechselndes und spannendes Programm statt, zu dem sich jeder frei anmelden und in kreativer Arbeitsatmosphäre sein eigenes kleines Kosmetikset anfertigen kann.

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