SEO – Gibt es Chancen für Anfänger ?

SEO, Ralf Wenda, Dein Werk

Bekannt werden – braucht wohl fast jeder Unternehmer, besonders am Start. Heute gibt es dafür viele Möglichkeiten – was aber die Aufgabe nicht leichter macht, da diese Möglichkeiten glücklicherweise allen zur Verfügung stehen. Internetpräsenz bringt viele Vorteile…. Aber auch sehr, sehr viel Arbeit.

SEO – Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr spannender Lernstoff für die Neulinge und so umfangreich, dass es wohl jeden zur Verzweiflung bringen kann. Und wenn Sie als Einzelunternehmen am Anfang alle Aufgaben selber erledigen müssen, dann ist es sehr wichtig festzustellen, welche Maßnahmen am produktivsten sind. Diese sollten nicht alle Kapazitäten rauben ohne spürbare Vorteile in absehbarer Zeit zu bringen.

Ich, als Unternehmer erfahre diese Schwierigkeiten am eigenen Leib. Die Frage, welche ich mir jetzt stelle ist für meine weitere Kapazitäten-Planung von sehr großer Bedeutung: Wenn ich es nicht gut genug machen kann und, warum auch immer, keinen Profi bezahle, soll ich das nicht lieber lassen? Den Effekt, den ich momentan erzeugen kann, steht in keinem Verhältnis zum Aufwand.

Mit dieser Frage wende ich mich an SEO-Spezialisten. Vielleicht gibt es doch ein paar sinnvolle und nicht zu komplizierte Verfahren, die ein Laie ohne sich in den Stoff einarbeiten zu müssen, produktiv anwenden kann.

SEO, Ralf Wenda, Dein WerkZu Gast bei DW einer der besten Spezialisten Ralf R. Wenda

Zunächst einmal vielen Dank, dass ich der Auserwählte Experte sein darf zu diesem Thema Stellung zu nehmen Mein Name ist Ralf R. Wenda und ich bin Unternehmer, Coach und Dozent u.a. an der IHK zu Dortmund über die Business Academy Ruhr und dem Comcave College für den Bereich Onlinemarketing.
Meine eigene Onlinemarketing Agentur heißt Wenda IT & Web, dort habe ich ein System für Selbstständige und Kleinunternehmen entwickelt, schnell und unkompliziert Neukunden gewinnen und binden zu können. Darunter fällt natürlich auch der SEO Aspekt.
Doch genug zu meiner Person Wer mehr wissen möchte kann mich gerne auf http://erfolgswolf.de besuchen und eine kleines kostenloses E-Mail Coaching abstauben.

SEO ist mehr als es den Anschein macht – ein kurzer Überblick

Natürlich hat sich in den letzten Jahren im Internet so einiges geändert. Neue Rechtsprechungen, neue Suchmaschinenalgorithmen, neue Userexperience etc. Doch heute soll es vor allem darum gehen mittels SEO sein eigenes Projekt nach vorne zu bringen. Doch was heißt eigentlich: Nach vorne bringen?! Und was ist SEO genau?

Beginnen wir mit dem Begriff SEO.

Er steht für Search Engine Optimization (Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung) und Wikipedia sagt dazu:

„SEO bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten im organischen Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen (Natural Listings) auf höheren Plätzen erscheinen. Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketings .“

Diese Definition wirft evtl. bei dem ein oder anderen neue Fragen auf. „Organisches Suchmaschinenranking“? „Suchmaschinenmarketing“?! Also, eins nach dem anderen.

Der Begriff Onlinemarketing umfasst u.a. die Begriffe: E-Mail-Marketing, Affiliate-Marketing, Social-Media-Marketing, Mobile-Marketing, Onlinewerbung (Bannerwerbung) und Suchmaschinenmarketing. Denn laut den Diskussionen in der Wissenschaft führen alle Maßnahmen im Onlinemarketing dazu, dass ein Besucher auf die „marketingtechnisch relevante Präsenz“ geleitet wird. Im häufigsten Fall ist dies die Website eines Unternehmens.

Die Disziplin Suchmaschinenmarketing beinhaltet noch die Bereiche Search Engine Advertising (SEA) und eben Search Engine Optimization (SEO). Und SEO wiederum besteht aus Onpage- und Offpage SEO. Dabei steht Onpage SEO für Maßnahmen, die AUF der marketingtechnisch relevanten Präsenz stattfinden und Offpage SEO für Maßnahmen, die rund um diese Präsenz durchgeführt werden. Ich hole extra etwas aus, damit die Zusammenhänge klar werden. Denn wer NUR SEO macht, der hat alles nicht begriffen!

So bringst du dich selbst auf die erste SERP – „Auf die WAS?!

Hehe, du dachtest doch nicht, dass jetzt Schluss ist mit Fachbegriffen

SERP steht für Search Engine Result Page und bezeichnet die Seite, die du siehst sobald du einen Suchbegriff in eine Suchmaschine, wie z.B. Google.de, eingegeben hast. (Und Enter drücken nicht vergessen )

Für gewöhnlich siehst du nun Textlinks, die du anklicken kannst, um auf eine Webseite weitergeleitet zu werden, die halt hinter dem Link aufzufinden ist. Zusätzlich gibt es zu vielen Begriffen bezahlte Anzeigen. Diese Anzeigen gehören zum Bereich SEA, hier geben Menschen Geld aus, um ihre Anzeigen zu bestimmten Suchbegriffen zu schalten.

Doch konzentrieren wir uns auf SEO. Denn die Textlinks, die eben nicht bezahlt werden müssen findest du nun im sogenannten „organic listing od. natural listing“. Auf Deutsch: Der organische Suchergebnisbereich. Dort mit seiner Webseite zu stehen bzw. mit möglichst vielen Unterseiten der eigenen Website platziert zu sein, ist Aufgabe von SEO-Maßnahmen.

Ok, das hätten wir schon mal.

Jeder Suchbegriff führt zu einer anders aufgebauten SERP. Es ist wesentlich schwieriger für SEO-Agenturen geworden, dem Kunden ein Versprechen zu geben auf bestimmten Plätzen in bestimmter Zeit zu stehen. Denn vor allem Google hat stark an lokalen Suchtreffern gearbeitet. D.h. wenn ein Suchbegriff wie etwa „Schuhe“ eingegeben wird, dann zeigt die Suchmaschine viele Anzeigen und organic listings, ABER auch lokale Läden, die in der Nähe Schuhe verkaufen würden. Diese Ergebnisse werden häufig auf einer Karte angezeigt und mit „A B C“-Symbolen aus dem Dienst Google Places in der Mitte einer SERP.

Und genau hier ist der Knackpunkt! Ich muss UNBEDINGT meine Geschäftsziele kennen bzw. du.

Bist du ein lokales Geschäft? Bist du eine weltweit bekannte Marke? Benötigst du noch viel Zeit fürs Branding (Markenaufbau)? Möchtest du nur ein kleines passives Einkommen mit einer Nischenwebsite aufbauen? Hast du einen Online-Shop und brauchst täglich 35 Kunden, die im Schnitt für 10 Euro einkaufen? …

Ich könnte noch eine ganze Weile so weiter machen, aber es liegt bei dir deine Ziele so konkret wie möglich zu definieren. Erst dann und wirklich erst dann machst du dich an eine Keywordrecherche und Konkurrenzanalyse. Wie das wiederum geht verrate ich dir hier auf erfolgswolf. ( http://erfolgswolf.de/keyword-recherche-jetzt-mehr-besucher-durch-bessere-positionen/#axzz3VgMa6geh )

Wenn du diesen Schritt nicht zuerst machst, dann verhält es sich genauso wie ein Haus auf einem unbekannten Grund zu errichten. „Huch, ich wusste nicht, dass das eine Düne war! Mist, jetzt bricht alles zusammen.“

Sobald du deine Konkurrenz zu den einzelnen, für dich sinnvollen Suchbegriffen, ausfindig gemacht und untersucht hast, fängst du an dir die beste Domain zu sichern. Es sei denn du hast eine Marke, dann ist der Domainname halt deine Marke. Solltest du schon eine Website haben, baust du dir zu den ausgesuchten Begriffen Unterseiten auf, die dann im nächsten Schritt keywordoptimiert werden.

Keywords und die Long-Tail-Theorie – Dein Weg zu mehr Traffic, ähh Besuchern

Die Suchbegriffe, die jemand in eine Suchmaschine eingibt heißen im Fachjargon Keywords.

Das Wort „Schuhe“ ist genauso ein Keyword wie etwa „Schuhe kaufen günstig“ oder „Schuhe kaufen günstig in Dortmund“. Der Unterschied dieser 3 Keywords besteht darin, dass das erste ein Short-Tail-, das zweite ein Mid-Tail- und das dritte ein Long-Tail-Keyword darstellt.

Überlege dir gut inwiefern du auf Short-Tail-Keywords optimieren willst. Die Konkurrenz ist meist sehr hoch und viele große Unternehmen optimieren darauf, weil es dann sehr viele Besucher gibt. Aber willst du wirklich viele Besucher? Und was heißt eigentlich viel? Denke an deine Ziele!

Für kleinere Unternehmen oder Selbstständige empfehle ich auf Long-Tail-Begriffe zu setzen und zu jedem Begriff eine Unterseite innerhalb der Website aufzubauen.

Z.B. könnte ein kleines Schuhegeschäft in Dortmund auf die Begriffe „Schuhe günstig kaufen in Dortmund“ oder „Herrenschuhe Leder blau“ optimieren. Na gut, das Zweite ist ein Mid-Tail-Keyword, erwischt Aber auch die machen Sinn, sofern die Konkurrenzlage es zulässt.

Bedenke auch immer die Absicht, die ein Suchender hat. Wenn er nur das Wort „Diät“ eingibt, dann kann es sein, dass er eine Diät machen will, Informationen zu einer bestimmten Diät sucht, Gefahren von Diäten herausfinden will oder eine Facharbeit als Student über das Wort Diät halten muss. Du siehst, es macht eigentlich keinen Sinn auf ein Short-Tail-Keyword zu setzen.

Sei spezifisch und denke darüber nach welche Keywords evtl. schon das eigentliche Geschäftsziel von dir beinhalten. „Schuhe kaufen günstig“ ist ein Musterbeispiel dafür. Hier will jemand ganz klar kaufen.

Mein Tipp: Suche dir mit dem Keyword Planner innerhalb von Google AdWords ca. 200 Suchbegriffe, die sehr nahe an deinen Geschäftszielen dran sind. Dann sortierst du sie aus bis du noch ca. 10 sehr gute Begriffe für dich hast. Jetzt baust du für diese 10 Begriffe jeweils eine Unterseite mit mindestens 1.000 Wörtern Text, einigen weiterführenden Links (wie etwa in diesem Beitrag) und einem keywordoptimierten Bild (ja, das geht auch ;)). Wenn es dir möglich ist, also sofern es das Thema zulässt, verwendest du eine Liste oder eine Tabelle innerhalb des Textes. Z.B. eine Auflistung der unterschiedlichen Herrenschuhgrößen, die du anbietest in „Leder blau“ Suchmaschinen lieben strukturelle Elemente wie Bilder, Listen und Tabellen, sowie Überschriften.

Kleine Merkliste für dich wenn du Unterseiten oder Blogartikel produzierst:

  1. Nutze das Keyword im URL (Content-Management-Systeme wie WordPress oder Joomla übernehmen je nach Einstellung den Titel des Beitrags im URL)

  2. Schreibe GENAU EINE h1 Überschrift mit dem Keyword (übrigens können seit dem Hummingbird Algorithmus auch verwandte Wortkombinationen verwendet werden, aber das geht jetzt zu weit ;))

  3. Lade ein Beitragsbild hoch, das im Dateinamen das Keyword enthält und auch im Alt-Attribut (wenn du nicht weißt wie das geht, dann google einfach, hehe)

  4. Schreibe nun Text, der evtl. eine Liste oder eine Tabelle enthält und verwende ebenfalls h2 und h3 Zwischenüberschriften

Du siehst, es ist ganz einfach. Das mit dem Bild hat folgende Bewandtnis; Zu manchen Suchbegriffen werden auf der SERP Bilder angezeigt oder auch Videos. Dann solltest du dir immer überlegen ob du dazu nicht auch ein Bild auf deinem Server oder auch Video auf YouTube hast. So kannst du vielleicht, mit ein paar weiteren Backlinks, die anderen Bilder oder Videos verdrängen und bekommst darüber zusätzlichen Traffic (also Besucherströme).

Das Thema Backlinks kurz und knackig

Wo wir nun beim Thema sind; Der Backlinkaufbau ist immer noch sehr sehr sehr wichtig für die Platzierung deiner jeweiligen Webseite. Wenn du nicht weißt was ein Backlink ist und warum du diese unbedingt berücksichtigen musst, nutze diese bonek.de/funktionierender-backlinkaufbau-nischenseiten-faq ) und auch diese (http://nouskrat.de/backlinks-alles-was-du-wissen-musst/ ) Quelle.

Ein Backlink ist wie Mundpropaganda für dich bzw. dein Projekt. Je mehr Menschen einen Backlink, oder auch Verweis genannt, auf dich setzen, je bedeutender sieht dich die Suchmaschine an. Du erhältst sogenannten Trust.

Backlinks kannst du auch selbst setzen. In diesem Artikel z.B. findest du Links zu erfolgswolf.de oder zu anderen Quellen. Dies sind alles Backlinks für die jeweiligen Webseiten.

Du kannst also selbst in Blogbeiträgen deinen eigenen Link zu deiner Seite produzieren oder dich in Verzeichnisse eintragen lassen oder oder oder. Dafür habe ich dir ja nun vorhin die anderen beiden Quellen an die Hand gegeben.

Mein Fazit soll auch deines sein

Das Thema SEO muss immer ganzheitlich betrachtet werden. Zu manchen Suchbegriffen wirst du gegen die Konkurrenz im organic listing keine Chance haben. Dann solltest du über SEA-Maßnahmen nachdenken und dir im Klaren darüber sein, wie viel Werbebudget du im Monat zur Verfügung hast.
Denke vor allem auch an all die anderen Onlinemarketingdisziplinen und weiterführenden Maßnahmen. Auch wenn wir oft im Netz unterwegs sind, kann dennoch ein Flyer in einem realen Ladenlokal Gold wert sein!

In diesem Sinne verabschiede ich mich von dir. Ich würde mich freuen wenn du jetzt mal auf erfolgswolf.de vorbeischaust und dir das kleine kostenlose E-Mail Coaching „Web dich selbst – Die 10 Schritte erfolgswolf Formel“ ( http://erfolgswolf.de ) abholst.

LG

Ralf

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