Mein Traum – ein Auslandsjahr in den USA. Teil I

TEIL I

Das Infomeeting

Auch wenn ich bereits zwei Leute in meinem Bekanntenkreis hatte, die mir ein realistisches Bild von dem ganzen Prozedere verschafften, bin ich dennoch mit großem Respekt an die ganze Sache gegangen.
Also fing ich an, mich genauestens über alle Einzelheiten des Angebotes der Organisation
„Cultural Care Au Pair“ auseinander zu setzten. Die Organisation, mit der auch die beiden Mädchen ausgereist sind.
Welchen Abschluss muss ich haben? Wie viel muss ich an Programmgebühren zahlen? Welche Voraussetzungen muss ich für die Arbeit mit kleinen Kindern erfüllen?
Das Angebot eines unverbindlichen Cultural Care Informationsmeetings in meiner Nachbarstadt „Duisburg“ zu einem Zeitpunkt meiner Wahl, kam mir daher sehr gelegen. Dieses Meeting ist zwar unverbindlich, jedoch eine Voraussetzung wenn man sich für das Programm entscheidet.
Ich war 18 Jahre alt und hatte noch lange nicht das Vertrauen meines Vaters, was meine Zukunftspläne angeht, auf meiner Seite. Um ihm zu zeigen, dass ich das Au Pair Jahr wirklich in Erwägung ziehe und es tatsächlich ernst meine, bat ich ihn mich dorthin zu begleiten.
Es war durchaus informativ und sinnvoll. Während des ungefähr drei Stunden andauernden Meetings wurde ein „Englisch-Test“ mit uns Bewerbern gemacht um sicherzugehen, dass wir in der Lage sind uns in der englischen Sprache zu verständigen.
Beginnend mit dem Bewerbungsprozess, über die Familiensuche, die Ausreisevorbereitung, und dem Aufenthalt in Amerika, bis zur Heimreise, wurde uns alles detailliert veranschaulicht.
Nach dem Meeting fing ich mit meinem Vater an, über alles rund um dieses Auslandsjahr zu reden. Alle Vor- und Nachteile und alle möglichen Szenarien, die sich aus diesem Au Pair Jahr für mich ergeben könnten, durchzugehen. Ich war letztendlich überrascht, ein eher positives Feedback seitens meines Vaters zu bekommen. Ich habe erwartet, dass er weniger begeistert von der Idee war, dass sein Sohn ein ganzes Jahr lang auf fremde Kinder im Ausland aufpassen will. Deswegen war ich doch erleichtert als ich feststellte, dass dem nicht so sei.
Sehen Sie: Auch wenn ich selber weiß, was ich möchte und was nicht und auch selber entscheide, was ich in meinem Leben tue und lasse, lege ich doch großen Wert auf die Meinung meines Vaters.
Meine Bedenken und Unsicherheiten fingen an sich in Luft aufzulösen. Ich war mir immer mehr und mehr sicher, dass ich diese Chance nutzen werde und als Au Pair nach Amerika reise.
Nur einige Tage später fiel meine Entscheidung – ich gehe.

Teil II

 

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