Im Lichte des Pop-Art-Künstlers James Rizzi

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Pfarrer Steffen Hunder und Professor Oliver Scheytt

In früheren Beiträgen haben wir bereits über die Essener Kreuzeskirche berichtet.
Offenbar folgt ihr Pfarrer Steffen Hunder weiterhin der Tradition der Einzigartigkeit dieser Kirche, so dass wir nun erneut Grund haben, sie zu besuchen.

Pfarrer Hunder hatte bei einem Besuch in New York die Werke Rizzis gesehen und war so begeistert, dass er später beschloss: Diese Kunst passt in unsere Kirche. Kreuzesskirche, Fenster-Rizzi, Dein-WerkUnd so konnte er den legendären, im Jahr 2011 verstorbenen amerikanischen Pop-Art-Künstler James Rizzi gewinnen, die neuen Kirchenfenster zu entwerfen. Mit deren endgültiger Gestaltung beauftragte Pfarrer Hunder dann das Taunussteiner Glasstudio Derix, das schon u. a. das Kirchenfenster von Gerhard Richter im Kölner Dom verwirklicht hatte.

Nun kann sich Essen rühmen, auch bei sich den künstlerischen „Handabdruck“ Rizzis zu beherbergen und nicht mehr nur die Lloyd- Passage in Bremen.

Lange Zeit bin ich vor diesen Kirchenfenstern gestanden, habe sie genau betrachtet und bewundert. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie mit ihrem Lichtspiel und den Farben den ganzen Kirchenraum verändert haben. Er ist lichter geworden, fröhlicher.

Hohe Gäste waren zu einer Pressekonferenz eingeladen – das hat mir reichlich Fotomaterial geliefert. Auch habe ich viele interessante Geschichten zum Projekt zu hören bekommen. Aber darüber ein anderes Mal. Schließlich wollen wir zuerst einige Bilder sehen.

In dieser kleinen Fotoreportage habe ich versucht, einige bekannte Gesichter in einem „anderen Licht“ darzustellen – im Lichte von James Rizzi, denn es ist erstaunlich: Das einfallende Licht durch die Fenster überträgt sein Strahlen auch auf die Menschen, die von ihm beleuchtet werden.

Unter den Teilnehmern und Besuchern:
NRW- Justizminister  Thomas Kutschaty, Kulturpolitiker Professor Oliver Scheytt, Unternehmer Reinhard Wiesemann.

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