Ein neues Projekt soll den Menschen Ihr Leben erleichtern

Leichtr Essen, Essen NRW

Ein neues Projekt entsteht in Essen. Ein Nachbarschaftshilfe-System.

Der Artikel über Reinhard Wiesemann steht diese Woche in den Startlöchern und nun überholt Dein Werk eine neue Nachricht. Ein Neues Projekt ist da!
Mich persönlich überrascht das Positive nicht zum ersten mal, nämlich die Fähigkeit das Wohltuende ganz offen und natürlich mit dem Geschäftlichen zu verbinden.
Wissen Sie was ich meine? Man erlebt meistens zwei Varianten von solchen Synergien:

1. Jemand verkauft sich als größter Altruist und versteckt dahinter seine wahren geschäftlichen Ziele.
2. Man schämt sich anderen zuzugestehen, dass er sehr gute wohltuende Ziele hat, darf aber auch das Geschäftliche nicht vergessen.

Gott sei Dank gibt es auch eine dritte Möglichkeit und genau sie nutzt er voll aus.

Also hier ein neues Projekt von R.Wiesemann:Leichtr Essen, Essen NRW
Eine neue Internetplattform Leichtr ist ein Nachbarschaftshilfe-System und soll den Menschen helfen die Schwierigkeiten in ihrem Leben zu überstehen oder sich in Stresszeiten zu entlasten. Die Internet-Plattform (wird es auch als App geben) bringt Menschen zusammen, welche Hilfe brauchen, mit denen, welche fürs Entgelt oder auf freiwilliger Basis diese Leistungen erbringen möchten.

Besonders interessant finde ich das unter diesem Blickwinkel: Es entsteht dadurch eine gesunde soziale Kooperation, welche dank Selbst-finanzierung überlebensfähig ist, schließt aber dabei das Menschliche ein.

Und  Leichtr  heißt die Plattform, weil die Menschen einander den Alltag erleichtrn.

Funktionieren soll es folgendermaßen:
Wenn Sie eine Unterstützung brauchen, rufen Sie einfach über die Plattform die registrierten Helfer an und bekommen Hilfe sofort aus Ihrer Nachbarschaft – denn nur Nachbarn können Ihnen schnell helfen. Sie müssen auch nicht unbedingt auf einen Notfall warten um diese Leistungen in Anspruch zu nehmen. Vielleicht sind Sie einfach müde und haben nicht so viel Zeit für z.B. Hausarbeit. Wenn Sie sich am anderen Ende dieser Kette befinden und Hilfe, warum auch immer leisten wollen, dann kommen Sie und machen Ihre Arbeit und lassen sich bezahlen oder sind auch mit einem „Herzlichen Dank“ voll zufrieden.

Wie kommt man nur auf solche Ideen?
Die Antwort vom Gründer ist einfach:

– als mein Vater vor zwei Jahren pflegebedürftig wurde, hab ich gelernt, dass die 30 Minuten täglich, die eine DRK-Helferin in’s Haus kam, das Problem nicht löste. Meine Mutter lebte die restlichen 23,5 Stunden in ständiger Rufbereitschaft. Jeder einzelne Hilferuf war nie ein Problem, aber dieses ständige in Rufbereitschaft sein, zermürbt. Dadurch kam ich auf die Idee die vielen kleinen täglichen Hilfeleistungen auf ganz viele Schultern zu verteilen. Dann ist es nicht mehr so schlimm und Nachbarn, Verwandte, Familienmitglieder machen viel leichter mit, wenn sie sicher sein können, dass nicht zu viel von ihnen erwartet wird.

Bei mir kreisen im Kopf direkt mehrere Fragen:
Was wenn die kriminelle Welt es ausnutzt? Werde ich mich schlecht fühlen, wenn ich als Helfer gerade keine Zeit habe? Ist das teuer?

Das Projekt war sehr gut durchdacht und lässt diese und auch viele andere Fragen nicht offen. Bekommen Sie doch diese Information aus erster Hand: http://leichtr.de/hintergrund/

Yevgeniy Kucherskyy

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